„ …..Geschaffen wurde dieses ungewöhnliche Stück sakraler Gegenwartskunst von dem 1960 geborenen und im Ruhrgebiet lebenden Künstler Hermann J Kassel – kein ausschließlicher „Kirchenkünstler“, sondern ein Bildhauer, der sich durch seine internationale Ausstellungstätigkeit einen Namen gemacht, sich aber bereits auch verschiedentlich mit Kunst im kirchlichen Raum auseinandergesetzt hat…..“
„ …..Wenn es das Wesen der Bilder Christi ist, „über das bloß materiell Feststellbare hinauszuführen, die inneren Sinne zu wecken und ein neues Sehen zu lehren, das im Sichtbaren das Unsichtbare wahrnimmt“ , bleibt festzuhalten, dass es diesem Kunstwerk auf ganz besondere Weise gelingt, einen Zugang zu Gottes Gegenwart zu finden, „das Erhabene, das Ganz-andere Gottes, das Transzendente überwältigend nahe(zu)bringen oder von ferne erahnen (zu) lassen.“
Damit wird das Altarkreuz zu einem bedeutenden Beitrag einer sakralen Gegenwartskunst, da es auf einzigartige und doch unmittelbare Weise „das wahre Antlitz Christi, des Gekreuzigten und Auf-erstandenen“ zu vermitteln versteht. (Auszüge aus dem Artikel: „Die Dynamik der Auferstehung. Das Altarkreuz in der Pfarrkirche St. Evergislus in Bonn Bad-Godesberg“
von Nicole Wallenkamp, erschienen in “das münster“ 4/2002)
„Das aus seiner Fassung herauswehende, sich herausbeugende, damit auch menschwerdende Kreuz ist wirklich sehr ungewöhnlich und beeindruckend.“
(Navid Kermani)